RECORD OF THE YEAR
 
 
 
 
 
 
 

TINY Y SON
Embracing Uncertainty
ROTY-004

01. Jon Doe Flatlines
02. We Are Valid
03. Decades Of Bitter Sleep
04. Paper Soldiers & Velvet
05. My Sterling Blade In Your Tennessee Throat
06. The Uranium Issue Of Dogma Lovers
07. Downfall Of A Kid's Heart
08. Rifle The Rainforest
09. Crossing A Minefield In Clownshoes
10. Execute Subeterranean Parasites
11. Chasing Ghosts
12. No Purity In Loser's Alley
13. Constant Wars
14. Bleary Eyed
15. Voodoo Complex




Metal Inside 05.07.2007
TINY-Y-SON wussten bereits mit ihrer ersten EP zu überzeugen und gaben auch Live immer eine gute Figur ab, trotzdem kommt die Güteklasse ihres Debüt-Albums "Embracing Uncertainty" ein wenig überraschend. Was die Norddeutschen hier vom Stapel lassen, ist feinster Screamo, der punkig-flott gespielt ist und sich bei Hardcore, Screamo und Punk munter bedient. Irgendwo in der Nähe von FIRE IN THE ATTIC und DAYS IN GRIEF (um mal in Deutschland zu bleiben) angesiedelt, haben TINY-Y-SON doch ihre eigene Identität gefunden, die sie zu mehr als nur dem 1000. ATREUY-Klon macht. Hochmelodisch, mit tollem Gesang, der zwischen Gebrüll und (teils mehrstimmigen) cleanem Gesang wechselt ("Papersoldiers & Velvetbombs"), gehen die Songs direkt ins Ohr und setzen sich dort fest. Abgerundet wird das Ganze durch eine sehr gute Produktion, ein schniekes Artwork und einige Gastauftritte (u.a. von DAYS IN GRIEF). Letztes Zeichen, dass es sich hier um eine gute Platte handelt: sie ist viel zu schnell vorbei. Die knappe Dreiviertelstunde vergeht wie im Flug, ohne zu langweilien - was Besseres kann man über einen Longplayer kaum sagen, oder?

http://www.metal-inside.de
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Ox-Fanzine 20.06.2007
Obwohl ich anfangs eher abgeneigt war, haben mich TINY Y SON schon während des ersten Hörens ihrer Debüt-CD "Embracing Uncertainty" an die, wenn nicht sogar durch die Wand geblasen. So explosiv und melodiös wie die Band aus Bremervörde ist seit DAYS IN GRIEF und STRIKE ANYWHERE keine Band mehr an schnellen Hardcore herangegangen. Obwohl das Album fünfzehn Songs aufweist, die sich stiltechnisch nicht groß von einander unterscheiden, langweilt "Embracing Uncertainty" zu keiner Sekunde. Die fünf haben ein dickes Lob für ihren Erstling verdient, der sich irgendwie europäisch anhört ... TINY Y SON haben diese "typische" Herangehensweise an ihre Songs, die sie erfreulicherweise vom Gros der amerikanischen Bands und vor allem von unispiriertem Emocore, von dem man zur Zeit förmlich überschwemmt wird, abhebt. Allein Songs wie "Bleary-eyed" oder "The uranium-issue of dogmalovers" sind nur zwei Beispiele um zu zeigen, wie man intelligente Texte über Politik und Umweltpolitik mit schnellen Songs und starken Melodien verbindet. Die Empfehlung des Monats! (9)

Sebastian Wahle
Ausgabe #72

http://www.ox-fanzine.de
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Burn Your Ears 14.06.2007
Sehr schönes Teil! Man nehme modernen Screamo, zieht Weinerlichkeit, Cleanparts, Frisuren, Klischees und die ewig gleichen Formeln ab, gibt dem Ganzen eine ordentliche Punkgrundlage, mischt es mit engagierten Texten und legt dann noch einen Backstein unter das Bremspedal und man erhält TINY Y SON.

Man kann sich das ungefähr so vorstellen, als ob man den Punk von Bands wie zum Beispiel STRIKE ANYWHERE, Hardcore von COMEBACK KID etc, den Screamo von DAYS IN GRIEF oder FIRE IN THE ATTIC und noch ein paar ganz kleine Metalcore-Splitter vermengt. Vermutlich gibt es hier auch wieder welche, die der Band vorwerfen, sich zwischen alle Stühle zu setzen und nicht wirklich zu überzeugen, aber dass kann ich für mich absolut nicht gelten lassen. Die fünf Musiker aus Bremervörde gehen hier richtig ordentlich zur Sache, sprühen nur so vor Melodien in Gesang und Musik, klingen eben so gar nicht wie die x-te Metalcore- oder Screamo-Retortenband und haben doch noch genug Härte mit an Bord, um den Hörer in seinen Sitz zu drücken.

Vor zwei Jahren gab es die Debüt-EP „Conversation Zero“ und nun mit der Hilfe von Olmar Viper und Ingo Knollmann (DONOTS) eben „Embrace Uncertainy“. Und auch wenn zwischendurch bekannte Moshparts zitieren werden, ruhen sich TYS niemals darauf aus, sondern gehen meist recht schnell in melodische Punk/Hardcore-Parts über. Dabei schaffen sie es sowohl, das Gaspedal kontinuierlich runtergedrückt zu halten als auch die Songs in einem organischen Fluss zu halten. Zu allem Überfluss basteln sie auch noch ohne Ende Melodien rein, die sich gleichberechtigt zu den Schreien sehen dürfen. Für einen Refrain wie in „Downfall Of A Kid`s Heart“ würden Bands wie FIRE IN THE ATTIC töten. Gleichzeitig gibt es aber auch Parts wie bei „My Sterling Blade In Your Tennessee Throat“, die an FROM AUTUMN TO ASHES erinnern.

Mit anderen Worten, hier findet sich so ziemlich alles wieder, was man gutes aus Punk, Hardcore und Screamo basteln kann, ohne dabei nach Band XY zu klingen (ich fühle mich ein wenig an Bands wie A WILHELM SCREAM erinnert). Ich werde auch das Gefühl nicht los, dass ich die Band als Punkband sehen kann, denn hier geht es eben nicht nur um die verflossene Liebe – hier hat jemand etwas zu erzählen. Abgerundet wird das ganze noch von einem Akustik-Track mit Geschrei. Einzige Vorwürfe meinerseits: auf Albumlänge klingen die Songs etwas ähnlich, aber das kann auch daran liegen, dass jeder einzelne Song so viele verschiedene Einflüsse aufweist, dass bereits das schon für eine stete Ähnlichkeit sorgt. Und ich hätte den Bass gerne besser gehört (trotzdem ein hervorragender Sound!) Ansonsten eine der coolsten deutschen Platten, die ich aus dem Genre in diesem Jahr gehört habe.

Autor: Kai

http://www.burnyourears.de
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Fomp Magazin 05.06.2007
„Tiny Y Son“ sind mit ihrem neuen Album „Embracing Uncertainty“ bei „Record Of The Year“ angetreten. Nach ihrer Debüt EP "Conversation Zero" haben sich die fünf Jungs mächtig ins Zeug gelegt und innerhalb von drei Monaten im um die Ecke liegenden „Nullzwei Studio“ in Hamburg fünfzehn Songs aufgenommen, unter der Leitung von Olman Viper, mit namhaftem Co-Producer Guido Knollmann.
Abgeliefert wird nach einem kurzen Intro ein Album, das schnellstens unter die protzigen Scheinwerfer aller melodischen Hardcore-Fans gehört. „We Are The Valid“ und „Decades Of Bittersleep“ starten direkt mit Vollgas und sind der beste Beweis für die unglaubliche Energie, die das Album in sich trägt. Mit dabei gibt es eine Einladung zum Mitschreien zum Sound aus den Ghetto-Blastern auf den Bahnhofsvorplätzen: „Fuck the bouanderies, fuck the borders, fuck the political warfare, fuck the traps, fuck the bricks, we get stupid on every word.“
Durchgeknüppelt fühlt man sich dann irgendwann bei „Downfall Of A Kids Heart“ angekommen und schwelgt in positiven Erinnerungen an Bands wie „Strike Anywhere“ oder „Comeback Kid“. Ergreifende Shouts wechseln sich mit poppigen Punkrock-Gesängen ab. Gegen Ende greift dann auch noch Jörg Ahrens von „Days In Grief“ nach dem Mikro bei „Voodoocomplex“ und trillert mit im fröhlich-düsteren Punkgeschehen. Und dann ist auch schon alles vobei... Und mit dem letzten verzweifelten Schrei „This place is dead“ wird eine Kerbe in den Lautsprechern geschnitzt, der die dreiviertel Stunde „Tiny Y Son“ sein Leben lang nicht vergessen wird und noch oft miterleben muss!

http://www.fomp.de
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Stormbringer 24.05.2007
Sechs Jungspunde aus dem hohen Norden Deutschlands, unter die Fittiche von Record of the Year genommen, das alles nach einer – glaubt man der Presse – doch mehr als guten EP namens “Conversation Zero”, darüber hinaus auch noch co-produziert von DONOTS Gitarristen Guido Knollmann, gar keine schlechten Aussichten also für das Sextett. Haben mich Record of the Year schon mit der fantastischen ESTATE Scheibe „The Opposite of Indifference“ begeistern können, bewiesen sie mit dem Signing von TINY Y SON auch wieder so ein glückliches Händchen.

Im Meer der – nach wie vor – allgegenwärtigen Metalcore Schwemme (und all ihrer Spielarten), tut es richtig gut, einfach mal ne Combo zu hören, die sich flott vorgetragenen, meist melodischen Hardcore mit leichten Punkeinflüssen verschrieben hat. Jetzt werden viele laut und mit einem Brustton der Überzeugung EMO-CORE schreien, doch halt, weit gefehlt, dafür vermisst man bei TINY Y SON eindeutig die weinerliche Komponente, sicher wird zwischen Gekreische und melodisch, cleanem Gesang hin- und hergewechselt, aber in den Kompositionen von TINY Y SON geistert doch weit, weit mehr Spirit des Punks, als des Emo umher, man nehme nur das fantastisch melodiöse „Execute Subeterranean Parasites“ oder das nicht minder überzeugende, zeitweise sogar mit leichten Metalflair angereicherte „Paper Soldiers & Velvet“. Auch die mehr als ambitionierten Texte, und die darüber hinaus schwer kultigen Songtitel stechen positiv heraus, leicht Abzüge in der B-Note gibt es lediglich durch manch nicht ganz harmonisch wirkenden Stellen in den insgesamt 15 Stücken, aber bei einem Debüt Scheibchen kann man über solche Banalitäten locker hinwegsehen.

All jenen, die sich sowohl vom Metalcore, als auch dem nicht minder anbiedernden Emocore ein wenig erholen wollen, seien die Hörproben "Downfall Of A Kid's Heart" und " The Uranium Issue Of Dogma Lovers" (ebenso ein Hit vor dem Herren!!) auf der Myspace Site der Band als Reinhörempfehlung ans Herz gelegt. Macht Spaß die Scheibe!

http://www.stormbringer.at
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We love, the underground 17.05.2007
Vor etwa zwei Jahren erschien auf dem inzwischen aufgelösten Label RP-Punkrock die Debüt-MCD von TINY Y SON und die fünf Jungs (plus Soundmann) waren auch danach fleißig, denn ihr erster Longplayer umfasst fünfzehn Tracks, wurde von Olman Viper, der schon für die TURBO AC’S arbeitete, aufgenommen und man verpflichtete Guido Knollmann von den DONOTS als Co-Produzent. Bei TINY Y SON treffen brachiale Screamo-Elemente auf Melodic-Punk-Versatzstücke und so könnte man Fans beider Bereiche ansprechen. Das Layout des Albums, sowie das Cover passt gut zur düsteren Grundstimmung von "Embracing Uncertainty", allerdings muss man sich an die beiden musikalischen Welten, die da aufeinanderprallen erstmal gewöhnen. Wem Screamo-Releases zu eintönig sind, der sollte mal TINY Y SON sein Ohr leihen, denn hier wird weiterhin politisch getextet und für mich existiert auch eine gewisse Nähe zu STRIKE ANYWHERE. Einziger Kritikpunkt wäre die tendenzielle Überladung der einzelnen Songs, aber auf die Dauer erhöht diese Fülle wohl nur die Halbwertszeit.
Thomas Eberhardt (6,5)

http://www.wltu-music.de/
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Wastin!com 15.05.2007
Was gibt es Neues am Punk- und Hardcore-Himmel? - Nicht derartig viel, dennoch macht sich in Deutschland gerade eine Band auf den beschwerlichen Weg, dem Genre mal wieder einen Kick zu geben. Handeln tut es sich dabei um die Nerds von Tiny Y Son, deren frischgepresster Longplayer für wildschlagende Herzen sorgen soll. Tourte man bereits durch halb Europa und verbuchte Shows mit u.a. mit den Satanic Surfers, RX Bandits, Waterdown usw. gilt es nun das Ganze auf´s nächste Level zu hieven. Keine leichte Aufgabe für Sänger Matze, die Gitarristen Dennis und Timo, Basser Simon, sowie Drummer Torben, trotzdem jedoch nicht unmöglich, bei dem, was die Jungs hier vorgelegt haben.
'Embracing Uncertainty' beinhaltet mitreissenden und melodiösen Punkrock mit einem ordentlichen Touch Hardcore. Schon nach dem Intro läuten die Glocken und es geht mit Uptempo-Beats Richtung Moshpit. 'We Are Valid' lädt ein zum gemeinsamen Fäuste in die Höhe und ab dafür. Man merkt sofort die spielerische Klasse der Band, da an Spielfreude und kleinen Gimmicks nicht gespart wird. Ebenso wird gleich eine Energie entfacht, die dem Hörer natürlich nicht entgeht.
Dies setzt sich auch im darauffolgenden 'Decades Of Bitter Sleep' fort. Sänger Matze schreit sich alles aus dem Leib, während seine Mitstreiter eine kickende Soundwand zu Besten geben. Zudem wird auch hier das Tempo hochgehalten und außerdem gibt es hin und wieder Chöre zu hören, wie es bei Comeback Kid z.B. gang und gäbe ist. Ein Gassenhauer ist mit Sicherheit 'Downfall Of A Kid´s Heart'. Das Ding geht ab und nimmt alles in seinem Umkreis mit auf einen dreieinhalb minütigen Trip in die Pogo- und Mitgrölrunde des örtlichen Rock´n Roll Clubs, wo den Kids nach all der Verausgabung der Mascara über die Wangen läuft. Ist ´ne abgerundete Sache und macht Spaß. So soll es sein.
Tiny Y Son können sich ruhigen Gewissens zu den besseren Bands dieses Genres zählen. Mit Talent gesegnet und der Leidenschaft zur Musik, wissen die Jungs, wie man sein eigenes Potenzial in Songs packt, welche später einmal beim Händler des Vertrauens erwerbbar sind. Die Nachwuchs-Szene hat also noch was zu bieten und das soll selbsverständlich auch jeder zu hören bekommen. 'Embracing Uncertainty' geht jedenfalls steil. Wie steil? - Das wird sich mit der Zeit zeigen, denn erst einmal muss die Platte ja auch live präsent sein. Mit passender Fanbase im Rücken und tatkräftiger Unterstützung des Labels dürfte diese dann fruchten und ihre Kreise ziehen. Man klingt unverbraucht und steht großen Namen der Szene nicht wirklich in was nach. Wer also von dem ganzen Bollo-HC ausgebrannt ist, sollte hier mal einen Blick riskieren. Es geht ja schließlich auch anders. Tiny Y Son haben ihre Hausaufgaben jedenfalls gemacht und warten nun auf Abnehmer! Wer also auf satte Melodien steht und den nötigen Drive, sowie tretende Parts nicht vermissen will, ist mit 'Embracing Uncertainty' bestens bedient! Thumbs up!

Autor: Martin Pilgrimm

http://www.wastin.com
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Blueprint Fanzine 15.05.2007
Das Berliner Label „Record Of TheYear“ beschert uns den ersten Longplayer von TINY Y SON. Die Band mit dem seltsamen Namen spielt melodischen Hardcore, der - wie das sehr gelungene Coverartwork bereits erahnen lässt - einen relativ starken Metaleinschlag hat. Es handelt sich hier jedoch keineswegs um trendigen Metalcore, denn neben Metalriffs und Breakparts kommen auch immer wieder deutliche Punkrock-Wurzeln zum Vorschein, wie z.B. bei dem Song „The uranium-issue of dagmalovers“ oder in den zahlreichen Sing-a-Long Chören. Dazu lassen die politischen, teils gesungenen und teils geschrienen Lyrics die Herzen der Hardcore-Gemeinde höher schlagen. Das Album ist eine konsequente Symbiose aus Melodie & Härte, und auf der Zielgeraden wird der Zuhörer sogar noch mit einem Akustik-Track überrascht. Alles in allem ist TINY Y SON mit „Embracing uncertainty“ eine sehr gute Hardcore-Scheibe gelungen, und ich bin überzeugt, dass die Band mit diesem Album ihre Anhänger finden wird.

http://www.blueprint-fanzine.de
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Sweet Jane Music 11.05.2007
So Tiny ist das nicht was die Jungs aus Bremervörde auf ihrem Debüt veranstalten, sondern Kick-Fuckin Ass Hardcore, wie die Webseite verspricht. „Embracing Uncertainty“ knallt quasi aus dem Nichts frischen melodischen Hardcore aus dem Boxen, wie man ihn einer jungen deutschen Band in dieser Perfektion kaum zutrauen würde. Das überschicke düstere Artwork und die professionelle Produktion von Olman Viper (ZSK, Turbo AC’s) lassen zunächst einen weiteren fett und glatt produzierten Metalcoreact erwarten. Doch glücklicherweise weit gefehlt. Tiny Y Son mögen Waterdown, Wilhelm Scream und Thrice. Von der “allumfassenden Unsicherheit”, die der Titel ankündigt keine Spur. Das Album bietet gleich 15 knallende Hardcoresongs mit tollen melodischen Refrains, deren Harmonien stark an Strike Anywhere und ein bisschen an die Donots erinnern. Trocken und druckvoll produziert und damit auf absolut internationalem Niveau. Insofern völlig verständlich, dass Guido Knollmann von den Donots hier werbewirksam seinen Namen als Zugpferd hergibt und als Co-Produzent fungiert. Vielleicht hat er tatsächlich mehr tatkräftige Unterstützung geleistet, denn insbesondere in den Punkrockigeren Passagen meint man doch zuweilen die typisch donot’sche Melodieführung wiederzuerkennen. Das macht aber gar nichts, sondern verleiht der Band trotz ihres sehr amerikanischen Sounds diese nette heimische Note, die eine gewisse Eigenständigkeit vermittelt. Neben den befreundeten Kollegen von Days In Grief gehören Tiny Y Son mit ihrem Debüt sicherlich zu den wenigen dem professionellen Emo-Hardcore verschriebenen deutschen Bands, die produktionstechnisch ganz vorne mitspielen. So energetisch und dicht klingen hier zu Lande nicht viele Platten dieses Genres.

(Stefan Kersten)

http://www.sweetjanemusic.com
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Handle Me Down 10.05.2007
Fuck the boundaries, fuck the borders, fuck the political warfare, fuck the traps, fuck the bricks…. (“We are the Valid”)

Es wurde langsam ja auch Zeit für TINY O SON, nach ihrer überzeugenden EP “Conversation Zero” von 2004 ein ganzes Album nachzulegen. Bereits im März 2006 erzählte DONOTS-Gitarrist Guido Knollmann, dass er mit den Jungs im Studio sei (hier als Co-Produzent aktiv), etwas über ein Jahr hat es dann aber doch noch gebraucht, bis „Embracing Uncertainty“ veröffentlicht wird. Die Dienste des Quintetts konnte sich „Record of the Year“ aus Berlin sichern, sicherlich die richtige Wahl, denn das noch junge Label konnte bereits mit dem letzten ESTATE-Album ein richtig gutes Teil vorlegen. Die Mischung aus Hardcore und Punkrock erinnerte mich seinerzeit an eine Band wie STRIKE ANYWHERE, eine melodische Grundnote wurde dabei nie vernachlässigt. „Embracing Uncertainty“ nun geht noch einen Schritt weiter, ist härter, mehr Richtung Hardcore, mit viel Geschrei und auch etlichen gesungenen Parts.

Böse Zungen könnten TINY O SON schnell in die Emo-Core Ecke drängen, der Wechsel aus Schreien und Singen verführt schnell dazu. Allerdings haben TINY O SON damit nicht wirklich was am Hut, stattdessen setzt es äußerst druckvollen und mit mächtig Dampf hinter den Kesseln servierten Hardcore-Punk mit ambitionierten Texten a la DAYS IN GRIEF. „We are the Valid“ oder „Downfall of a Kid´s Heart“ sind pure Energiebündel, das Zusammenspiel der einzelnen Bandbestandteile funktioniert bestens, gerade was den Gesang bzw. die Schreieinlagen betrifft. Das lange Warten hat sich definitiv gelohnt, denn „Embracing Uncertainty“ ist unterm Strich genau das geworden, was man nach der EP erhoffen und vielleicht auch erwarten durfte. Mit diesem Debüt müssen sich TINY O SON wahrlich vor niemandem verstecken.

http://www.handlemedown.de
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Allschools Network 07.05.2007
TINY Y SON aus Bremervörde platzen druckvoll, unerwartet und auf hohem Niveau in meine Wohnung und präsentieren ihren jüngsten Longplayer "Embracing Uncertainty". Das Album ist der Nachfolger zu ersten EP "Conversation Zero" und erscheint via Record Of The Year.

Der Sound der 5 Jungs ist zwar nicht gerade absolut neu und revolutionär, aber man hat die entsprechende Mixtur schon lange nicht mehr derart energetisch und ambitioniert auf die Ohren bekommen. Wir befinden und im Temporeichen, melodischen Hardcore, der mit jede Menge Elementen aus den Bereichen Punkrock, Metal und Emocore gespickt wurde. Die dynamischen Strukturen dominieren den Sound von TINY Y SON währen gezielt eingesetzte Breakdowns und das eine oder andere Metal Riff für den gewissen Härtefaktor sorgt. Das Ganze erinnert mich stark an die THRICE zu ihren "The Illusion Of Safety" zeiten obwohl der harte Gesang deutlich härter ausfällt und auch die cleanen Passagen in anderen Bereichen angesiedelt sind. Stolze 15 Songs zieren den Longplayer von TINY Y SON und er rotiert rund und gut ausbalanciert im heimischen CD Player. Also behaltet die Tourmaschine am laufen, denn ich will mir das Resultat gerne auch mal Live zu Gemüte führen.

http://www.allschools.de
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Norden Rockt 07.05.2007
Wer kennt sie nicht, die 5 Jungs aus Bremervörde? Sie sind wohl eine der talentiertesten Bands aus dem Norden und haben schon viel erreicht. Als vorläufiger Höhepunkt ihrer Karriere kommt jetzt das erste Album "Embracing Uncertainty", welches via Record Of The Year erscheint, der Nachfolger zu Ihrer EP "Conversation Zero".

Der Sound von Tiny-Y-Son erfindet nichts Neues, aber verbindet viele Musikgenres zu einem und was dort als Endprodukt rauskommt ist temporeicher, melodischer Hardcore mit einflüssen aus dem Bereichen des Metal, Punkrock und Emocore. Die gezielt eingesetzten Breakdowns und der ab und an vorkommende Metal-Riffs, laden nur so förmlich ein dazu abzugehen. Ich selber verbinde Ihren Sound mit den alten Sachen von Thrice oder auch Boysetsfire. Wobei ich ganz klar den Gesang als härter empfinde. Die cleanen Parts kommen auch nicht zu kurz und sind an ihren Stellen perfekt gewählt.

Ihr Debütalbum "Embracing Uncertainty" haut 15 Knallersongs raus, welche einem nicht mehr aus dem Gehörgang rausgehen werden und auf Dauerroation in eurem CD Player laufen wird. Das Album beinhaltet sehr gute Songs, zu denen man sehr gut tanzen kann und wo es sehr gute Action im Pit geben kann!

Wir von Norden-Rockt freuen uns auf die anstehende Tour zum Album, ihr könnt dann die Live-Qualitäten von Tiny-Y-Son erleben und eins können wir euch versprechen, live werdet ihr die Jungs noch mehr lieben, wenn euch die Platte schon gefallen hat.
von Thomas Buck

http://www.norden-rockt.de
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Flaming Youth 06.05.2007
Vor zwei Jahren veröffentlichten TINY Y SON die EP "Conversation Zero". Nun starten sie mit ihrem ersten Longplayer "Embrace Uncertainty" durch.

Zumindest was das Tempo auf dem Album betrifft, trifft das zu. Die Band setzt auf einen rasanten Punk-Beat mit ordentlichen Hardcore-Screamo-Parts von Sänger Matthias Erl. Wer Emokollegen wie BULLET FOR MY VALENTINE gut findet, greift sicher auch mit den sechs Jungs aus Bremervörde nicht daneben. Positiver Nebeneffekt ist dann auch gleich, dass man beim Mitgrölen der "mehrstimmigen sing-along Refrains" (O-Ton Label) á la "The bombs falling to the ground. They'll never understand. When will they open their eyes?" ('The Uranium - Issue Of Dogmalovers') oder "We pass the world...and wasting the raw materials of earth. [...] Start to care don't give up this world." ('Crossing A Minefield In Clownshoes') etwas für den Weltfrieden, bzw. gegen die globale Erwärmung tun kann. Damit dürfte die Band den Nerv der Zeit treffen.

Nichts neues, was TINY Y SON da abliefern. Aber man kann nicht abstreiten, dass "Embrace Uncertainty" trotz aller Einseitigkeit der Songs (und damit leider auch bisweilen einhergehenden Langweiligkeit bis Nervigkeit) doch irgendwie irgendwo rockt. Außerdem ist das Album mit insgesamt 15 Tracks auch recht umfangreich. Fazit: Man kriegt auf alle Fälle was für sein Geld.

http://www.flamingyouth.de
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Hardkern 30.04.2007
Vor knapp zwei Jahren die erste EP – nun das erste Full Length! Tiny Y Son aus Bremervörde schicken "Embracing Uncertainty" mit ganzen 15 Songs ins Rennen. Kategorisiert werden die Jungs als "Melodic Hardcore". Streckenweise stimmt dies auch, jedoch gesellt sich zu dem melodischen harten Kern doch eine gute Prise Emo dazu. Summiert man alles auf, so lässt sich die Musik der Sechs am ehesten mit guter Laune beschreiben oder mit einem Genre alá "Emotional Hardcore Punk". Allerdings sollte man garnicht erst versuchen diese Beschreibung vorzunehmen, denn damit würde man Tiny Y Son nicht gerecht werden. Dadurch würde die Band genauso abgestempelt werden wie die teilweise ach so ausgelutschen Metalcore-Bands. Aber die Musik der Jungs klingt alles andere als ausgelutscht. Sicherlich war jene in dieser Kombination bereits einmal vorhanden, aber in letzter Zeit sah es etwas dünn in diesem Bereich aus und somit ist diese Abwechslung sehr willkommen. Da vorher der Begriff "Emo" gefallen ist, bleibt noch zu sagen, dass es sich hierbei nicht um den Nagellack-Emo mit den tollen Frisuren handelt, sondern um ehrliche, unverblühmte und nicht stilisierte emotionale Einflüsse innerhalb der Musik.

In der Bandinfo werden allerdings "druckvolle Metalriffs" erwähnt. Diese fehlen leider fast gänzlich, denn das soundtechnische Grundgerüst ist im melodischen Punkrock angesiedelt und nicht im Metal. Irgendwo erinnern Tiny Y Son an Set Your Goals, jedoch eben mit einer Prise Emotion. Kein Metal. Definitiv nicht. Aber guter, melodischer Hardcore wird hier allemal geboten. Ob diese Art des Hardcore jedermanns Sache ist sei dahingestellt. Objektiv betrachtet machen die Jungs in ihrem Genrebereich gute Musik. An dieser Aussage führt kein Weg vorbei.

15 mal froher, melodischer HC-Punk mit Sing-A-Longs und Spaß! Nicht außergewöhnlich, aber hörenswert. Wer an bereits genannten Set Your Goals Freude hat, der kann hier getrost reinhören. Für alle anderen empfiehlt es sich auch, diesem Debut eine Chance zu geben. Man könnte angenehm überrascht sein!

http://www.hardkern.de
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The Listen To It Network 30.04.2007
Die Jungs von TINY Y SON aus Bremervörde hauen ihren erster Longplayer “EMBRACING UNCERTAINTY” via dem noch recht jungen Label Record Of The Year raus, das bislang aber nur recht gute Veröffentlichungen hervorgebracht hat. Die 5 Rocker aus dem Norden sind mir bislang noch nicht über den Weg gelaufen, obwohl sie in den letzten zwei Jahren schon 120 Shows gespielt haben sollen. Verstecken müssen sich die Burschen aber auf alle Fälle nicht, dafür rockt die neue Scheibe einfach viel zu gut.

Geboten wird 15x melodischer Hardcore-Emo-Punk, der durch seine Refrains und Crewshouts extrem schnell hängen bleibt. Aggressive Härte, druckvolle Riffs und das richtige Gespür für ansteckende Melodien rauscht aus der Anlage, wenn man sich den kleinen Leckerbissen von den Nordlichtern reinzieht. TINY Y SON passen sehr gut zu ihren Labelkollegen von ESTATE, 5BUGS und PHONEY14. Für ein Debut Album ist “EMBRACING UNCERTAINTY” schon unglaublich professionell und perfekt produziert ausgefallen. Es hat sich wohl gelohnt, den Döner-Guido als Co-Produzenten mit an Board zu holen und das Nullzwei Studio in Hamburg für 3 Monate zu besetzten. Das Wechselspiel aus gut und Böse durchzieht das komplette Werk und lässt es nicht so schnell langweilig werden. Schön ist es auch zu hören, dass sich die Bengel auch textlich keine Tagträumer sind und sich Gedanken über politische Geschehnisse und Umweltproblematiken gemacht haben. Hardcore und Punkrock-Kids können ordentlich Spaß mit den 15 Tracks haben. Egal, ob man nun auf COMEBACK KID, DONOTS, DAYS IN GRIEF oder SET YOUR GOALS abfährt, man kommt voll und ganz auf seine Kosten. Wenn es die Burschen schaffen live ein ähnliches Feuerwerk, wie auf der silbernen 117mm Scheibe auszuspusten, dann gehen die Kids in Sekunden Bruchteilen steil, wie Nachbars Lumpy auf seinen neuen Knochen.

TINY Y SON haben Potential und Feuer im Hinterteil. Ich freue mich schon jetzt auf die erste Liveshow, die ich von den Jungs erleben darf, wann auch immer die Zeit dafür kommen wird. Haltet also alle eure Augen und Ohren offen, damit sich TINY Y SON nicht weiterhin verstecken können.

http://www.listen-to-it.de
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record of the year 2006 | impress